Jane bleibt sie selbst. Sagt höflich, was sie denkt und verbiegt sich nicht, egal ob Konventionen und gesellschaftliche Grenzen Zurückhaltung verlangen. Eine selbstbewusste junge Frau im viktorianischen Zeitalter – das war im 19. Jahrhundert schon eine Sensation. „Jane Eyre“, Titelfigur von Charlotte Brontës Roman, wurde weltberühmt. Hat sie heute Staub angesetzt? Auf keinen Fall, wie… Jane Eyre weiterlesen
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All New People
Die Erfolgsserie „Scrubs“ hat ihn als Schauspieler weltweit bekannt gemacht, ebenso der Film „Garden State“, bei dem er für Drehbuch und Regie verantwortlich zeichnete. Zach Braff ist aber auch der Autor von „All New People“, einer Komödie, die jetzt in der feinnervigen Inszenierung von Paul Glaser im Hamburger English Theatre zu sehen ist. Die Kritik… All New People weiterlesen
Hard Times
Es sind harte Zeiten, ohne Zweifel. Man könnte verzweifeln oder den Kopf in den Sand stecken. Oder ins Thalia Theater gehen. Dort hat nämlich Antú Romero Nunes „Hard Times“ von Charles Dickens inszeniert – poetisch, humorvoll und irgendwie auch tröstlich. Die Kritik Vor gelblich angestrahlten Nebelschwaden steht mitten auf der Bühne wie eingefroren ein Clown… Hard Times weiterlesen
Das Bildnis des Dorian Gray
Die Sehnsucht nach ewiger Jugend und Schönheit, die Angst vor dem Alter und dem körperlichen Verfall – das gibt es nicht erst seit heute. Schon Ende des 19. Jahrhunderts hat Oscar Wilde das Problem in seinem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“ thematisiert. Der junge Regisseur Tristan Linder macht daraus im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses… Das Bildnis des Dorian Gray weiterlesen
Proof
Ein mathematischer Beweis, der die Wissenschaft aus den Angeln hebt. Den kann nur Genie erforscht haben, ein männliches selbstverständlich. Und wenn nicht? „Proof“ von David Auburn lässt diese Frage lange in der Schwebe, Clifford Deans Inszenierung am English Theatre schürt die Spannung bis zum Schluss. Die Kritik Den 25. Geburtstag könnte man anders feiern, aber… Proof weiterlesen
Anthropology
Das Model auf dem Plakat, die Stimme aus dem Lautsprecher, die Bilder auf dem Monitor – ist das jetzt echt oder von einer KI generiert? Die hat die Welt, wie wir sie kennen, ja gründlich verändert und sie wirft Fragen auf: Welche Möglichkeiten hat sie? Wo sind ihre Grenzen? Was genau definiert den Menschen? Zu… Anthropology weiterlesen
Macbeth
Endlich! Endlich ganz oben! In den Händen die Macht, die andere nach ihrer Pfeife tanzen lässt. Nur – um welchen Preis? Woher kam der Antrieb? Und wohin führt das alles? Zu Sewan Latchinians klug ausbalancierter Inszenierung von Shakespeares „Macbeth“ in der Bearbeitung von John von Düffel an den Hamburger Kammerspielen. Die Kritik Keine Hexen, kein… Macbeth weiterlesen
Der Club der toten Dichter
Es gibt Filmklassiker, die auf ewig unangefochten bleiben. „Der Club der toten Dichter“ mit Robin Williams als unkonventioneller Lehrer ist so einer. Kann da eine Theateradaption überhaupt mithalten? Ja, kann sie. Wie das geht, beweist Lea Ralfs zu Recht mit stehendem Beifall belohnte Inszenierung am Altonaer Theater. Die Kritik Die Begrüßung zum Schuljahresbeginn schüchtert ein.… Der Club der toten Dichter weiterlesen
Orlando
Über die aktuelle Aufregung ums Gendern hätte sich Virginia Woolf wahrscheinlich totgelacht. Ihr Orlando aus dem gleichnamigen Roman trägt beiderlei Geschlecht in sich und wechselt durch die Jahrhunderte von einem zum anderen. Zu Jossi Wielers nachdenklicher Inszenierung im Hamburger Schauspielhaus. Die Kritik Sie ist umgestürzt – die Eiche, die Jahrhunderte überdauert hat, -niedergestreckt. Das enorme… Orlando weiterlesen
Backbeat – Die Beatles in Hamburg
Der Durchbruch noch in weiter Ferne. Zu Franz-Joseph Diekens frischer Neuinszenierung im Altonaer Theater. Die Kritik So richtig toll ist es für die Band nicht in Hamburg. Eher ziemlich mies. Jedenfalls am Anfang. Begeistert und voller Elan waren die fünf Jungs aufgebrochen aus Liverpool, um Hamburg, ach was: die ganze Welt zu erobern. Und dann… Backbeat – Die Beatles in Hamburg weiterlesen