Schande

„I just want to live in peace and don’t want any trouble or war“. Schon klar, aber wie weit kommt man mit dem Sich-Raushalten in einer Welt voller Gewalt? Zu Mattias Anderssons feinfühliger Inszenierung von Ingmar Bergmanns „Schande“ im Thalia in der Gaußstraße. Die Kritik Wir haben es doch gut. Kriege finden für uns nur… Schande weiterlesen

Sonne/Luft

Die Luft wird knapp, aber die Natur lässt die Muskeln spielen. In Elfriede Jelineks jüngstem Stück versteht sich die Sonne als bitterböse Macht, die Länder und Menschen tötet. Zu Charlotte Sprengers Inszenierung im Thalia in der Gaußstraße. Die Kritik „Wissenschaftler erwarten Temperaturrekorde“, „Das wärmste Jahr“ – so weit allein die Schlagzeilen vom 9. November diesen… Sonne/Luft weiterlesen

Dantons Tod Reloaded

Die Revolution kennt nur eine Antwort: „Nein“. Aber wo bleibt der Dialog? Zu Amir Reza Koohestanis Überschreibung von Büchners Revolutionsdrama im Thalia in der Gaussstraße.  Die Kritik So viele Themen. So viele inhaltliche Verflechtungen und Überlagerungen. Da ist die aus dem Ruder gelaufene Revolution in Büchners Drama „Dantons Tod“. Da ist die aktuelle Protestbewegung iranischer… Dantons Tod Reloaded weiterlesen

Der Talisman

Tempo, Witz und Intelligenz – Herz, was begehrst du mehr in diesen Zeiten? Johann Nestroy hätte sicher auch Spaß an Bastian Krafts Inszenierung seiner Posse im Thalia in der Gaußstraße. DIE KRITIK Es sind die Haare. Sie verhindern eine Anstellung, von einer beruflichen Karriere ganz zu schweigen. Titus’ Haare sind rot – nicht umsonst lautet… Der Talisman weiterlesen

Schöne neue Welt

Wie nah sind Huxleys Zukunftsvisionen? Zu Amir Reza Koohestanis intelligenter Inszenierung im Thalia in der Gaußstraße. DIE KRITIK Ist doch gar nicht so schlecht, was diese neue Gesellschaft bietet: Alle teilen alles mit allen (auch die Partner*innen). Menschen entstehen im Reagenzglas und müssen nicht mehr umständlich gezeugt und unter Schmerzen geboren werden. Die Bedürfnisse des Kastensystems… Schöne neue Welt weiterlesen

Der Wij

Gogols Erzählung dient Bohdan Pankrukhin und Kirill Serebrennikov als Blaupause für die Darstellung des Kriegs in der Ukraine. Lichtstrahlen wie Geschosse – Foto: Krafft/Angerer DIE KRITIK Es ist stockdunkel. Von irgendwoher kommt ein Ächzen, ein schrilles Kreischen. Von einem Menschen? Oder doch von einer Sirene? Genau lässt sich das nicht sagen. Dann nähern sich drei… Der Wij weiterlesen

Doughnuts

Wenn Gewissheiten zu bröckeln beginnen-  Toshiki Okadas kurzweilige Inszenierung im Thalia in der Gaußstraße  DIE KRITIK Wir kennen das. Man hat einen Termin, hat alles Notwendige beisammen  – und dann: Stau. Oder die Bahn fällt aus. Oder der Bus. Oder das extra bestellte Taxi. So nämlich ergeht es den Gästen einer Konferenz, die sich in… Doughnuts weiterlesen