Am Ende Licht

Ein Hoffnungsschimmer trotz aller Düsternis. Zur fesselnden, unbedingt sehenswerten Inszenierung von Elias Perrig im Ernst Deutsch Theater. Die Kritik Eines gleich vorweg: Der Titel stimmt. Am Ende des Stückes tut sich tatsächlich so etwas wie ein Hoffnungsschimmer auf. Wir müssen also nicht vollkommen depressiv das Theater verlassen, können aber sehr wohl lange über die Figuren… Am Ende Licht weiterlesen

König Lear

Es muss nicht immer alles tragisch sein. Zu Jan Bosses unterhaltsamer Inszenierung am Thalia Theater. DIE KRITIK Gleich geht es los. Schnell noch den Glitzervorhang glatt streichen, den silbernen Boden ausrollen und die Instrumente aufbauen. Die Musiker (Jonas Landerschier, Leo Schmidthals und der Schauspieler Tilo Werner) spielen sich ein, der Narr (Christiane von Poelnitz) schlägt… König Lear weiterlesen

Du blöde Finsternis

Klimakatastrophe, Kriege, Hungersnöte – man könnte an der Welt verzweifeln. Oder ihr im Kleinen etwas Positives entgegensetzen. Wie Klaus Schumacher mit seiner Inszenierung von Sam Steiners Stück im Jungen Schauspielhaus. DIE KRITIK Von irgendwoher ein dumpfes Grollen, vielleicht auch Schüsse. Manchmal ganz entfernt ein Martinshorn, eine Sirene. Es klingt unheimlich, was da von draußen zu… Du blöde Finsternis weiterlesen

Romeo und Julia

Der Rollentausch klappt in Mathias Spaans Inszenierung am Jungen Schauspielhaus. DIE KRITIK Sie will ihn. Unbedingt. Der seit Ewigkeiten bestehende Streit der beiden Elternhäuser? Geschenkt! Sie setzt alles daran, ihn zu bekommen. Und sie schafft es sogar, ihn zu heiraten. „Ich bin Berater meines eigenen Herzens.“ Sie  – das ist Julia. Die Julia aus Shakespeares… Romeo und Julia weiterlesen

A long way down

Schluss machen oder dem Leben eine neue Chance geben? Christian Nickels Inszenierung bringt Nick Hornbys Roman ohne Mätzchen auf den Punkt. DIE KRITIK Silvester ist so ein Datum. Ein Jahr geht zu Ende, ein neues beginnt. Zeit, um Bilanz zu ziehen, Zeit für einen Neustart. Das mit dem Neustart hat Martin Sharp schon mal zu… A long way down weiterlesen

Macbeth

Karin Henkels Inszenierung führt in das Hirn eines neurotisch-kindischen Tyrannen DIE KRITIK Hat er es schon getan? Oder wird er es noch tun? In Embryo-Haltung kauert Macbeth (Kristof Van Boven) nackt bis auf die Unterhose und ein Paar Springerstiefel auf dem Boden. Verloren wirkt er in dem riesigen schwarzen Bühnenraum. Nichts ist da, was ihm… Macbeth weiterlesen