Schöne neue Welt. Mit einem einzigen Klick können sämtliche Dienste in Anspruch genommen werden, nichts bleibt verborgen, alle können alles sehen und miterleben. Dystopie oder sehr nahe Wirklichkeit? Zu Georg Münzels Bühnenfassung und Inszenierung von „Der Circle“ nach dem Roman von Dave Eggers am Altonaer Theater. Die Kritik „Wahnsinn! Ich bin im Himmel! Wahnsinn!“ Mae… Der Circle weiterlesen
Schlagwort: ab 15/16 Jahre
Kabale und Liebe – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie
Die Welt steht kopf und alle Medien gleich mit. Alle? Nein, unbeirrbar gibt sich der „Kanale Kabale“. Clemens Sienknecht und Barbara Bürk haben im Hamburger Schauspielhaus mit „Kabale und Liebe – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie“ eine neue Ausgabe ihrer Radioshow inszeniert und treffen beim Publikum genau den richtigen Nerv. Die Kritik… Kabale und Liebe – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie weiterlesen
Die Carmen von St Pauli
„Wir wären nicht da, wo wir sind, wenn wir uns nicht manchmal die Hände schmutzig machten.“ Ein Satz aus der „Dreigroschenoper“? Nein, auch „Die Carmen von St. Pauli“ muss in einem System überleben, in dem Kapitalisten mit illegalen Machenschaften noch reicher und Arme noch ärmer werden. Schmallippig ist die Sozialkritik jedoch nicht in Peter Jordans… Die Carmen von St Pauli weiterlesen
State of Affairs
„Die Kacke ist am Dampfen!“, lautet die eindeutige Botschaft an unsere Gesellschaft. Eine zukünftige Zivilisation hat sie direkt ins Thalia Theater geschickt, um dort die Proben zu „State of Affairs“ zu beeinflussen. Klingt verrückt? Wird hier gerade etwas vermischt? Zu Yael Ronens kurzweiliger, brillant gespielter Uraufführung von – genau! – „State of Affairs“. Die Kritik… State of Affairs weiterlesen
Ich bin dein Mensch
Maria Schraders oscarnominierter Film war ein großer Erfolg. Warum sich also noch die Bühnenfassung von „Ich bin dein Mensch“ anschauen? Ganz einfach, weil sie eigenständig, zupackend und intelligente Unterhaltung ist. Zu Esther Hattenbachs gelungener Uraufführung in den Hamburger Kammerspielen. Die Kritik Wie war das nochmal mit Goethes Zauberlehrling? „Die Geister, die ich rief, werd ich… Ich bin dein Mensch weiterlesen
ANTHROPOLIS V: Antigone
Hört das denn nie auf? Diese Spirale von Gewalt und Rache, der Hang zur Vernichtung? Dabei denkt der Mensch doch, immer alles richtig zu machen. Zu Roland Schimmelpfennigs Bearbeitung und Karin Beiers Inszenierung, dem Finale der „ANTHROPOLIS“-Serie, im Schauspielhaus. Die Kritik Es ist ihnen nicht beizukommen, den Religionsfanatikern, den Verschwörungstheoretikern. Selbstgerecht gehen sie ihren Weg,… ANTHROPOLIS V: Antigone weiterlesen
Lysistrata
Auf den ersten Blick haben eine Game-Show und Aristophanes’ „Lysistrata“ nichts miteinander zur tun. Warum es doch eine Verbindung gibt, zeigt die frische und intelligente Inszenierung von Jona Manow im Theater Das Zimmer. Die Kritik Eine Binse, aber leider wahr: Es sind immer die Männer, die Kriege anzetteln und nur schwer für eine Friedenslösung zu… Lysistrata weiterlesen
ANTHROPOLIS I: Prolog/Dionysos
Rausch und Ekstase treffen auf Ordnungsdenken mit furchtbaren Folgen. Zu Karin Beiers Auftakt ihrer „Anthropolis“- Serie im Schauspielhaus. Die Kritik Irgendwann bricht es los, das Chaos. „Schlagt die Trommeln!“, brüllt ein zorniger Dionysos (Carlo Ljubek). Und noch einmal: „Schlagt die Trommeln!“. Von beiden Seiten der bis an die Brandmauer aufgerissenen Bühne werden Taiko-Trommeln hereingefahren. Ohnehin… ANTHROPOLIS I: Prolog/Dionysos weiterlesen
Backbeat – Die Beatles in Hamburg
Der Durchbruch noch in weiter Ferne. Zu Franz-Joseph Diekens frischer Neuinszenierung im Altonaer Theater. Die Kritik So richtig toll ist es für die Band nicht in Hamburg. Eher ziemlich mies. Jedenfalls am Anfang. Begeistert und voller Elan waren die fünf Jungs aufgebrochen aus Liverpool, um Hamburg, ach was: die ganze Welt zu erobern. Und dann… Backbeat – Die Beatles in Hamburg weiterlesen
Der Morgenstern
Ein heller Stern bring Unerklärliches ans Licht. Zur spannenden, zwischen Komik und Tragik balancierenden Inszenierung von Viktor Bodo. Die Kritik „Ich will nicht nach Hause.“ Diese Erkenntnis trifft Kathrine (Julia Wieninger) wie ein Schlag. Eigentlich wartet ihre Familie in Bergen auf sie, ihr Mann Gaute (Yorck Dippe) schreibt ihr bereits per WhatsApp, dass er gekocht… Der Morgenstern weiterlesen