Hope

Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Wer sich daran klammert, wird auch schwierige Zeiten überstehen. Klar, dass eine Produktion mit dem Titel „Hope“ ebenfalls  Licht ins Dunkle bringen und Zuversicht vermitteln will. Guy Weizmans Inszenierung am Hamburger Thalia Theater versucht es mit Tanz, Gesang, Spiel und ein paar tönernen Weisheiten. Die Kritik Ganz allein mitten… Hope weiterlesen

Porneia

Das mit dem Patriarchat hat sich noch lange nicht erledigt. Frauen haben beruflich weniger Chancen, werden schlechter bezahlt und sind nicht zuletzt Opfer von Gewalt. Dass man mit dem Thema humorvoll umgehen und trotzdem einen ernsthaften Diskurs führen kann, zeigt die Uraufführung von Golda Bartons  Stück „Porneia“ im Thalia in der Gaußstraße. Die Kritik Melli… Porneia weiterlesen

Gefährliche Liebschaften

Sebastian Hartmann hat am Hamburger Thalia Theater „Gefährliche Liebschaften“ inszeniert. Das Ensemble rennt, brüllt, knutscht und kämpft. Was genau Hartmann allerdings erzählen will, bleibt sein Geheimnis. Die Kritik Es beginnt poetisch. Hinten an der Brandmauer der leeren Bühne wird der Musiker Samuel Wiese mit seinem Keyboard in einen Lichtkegel getaucht.  Von links und rechts kommen… Gefährliche Liebschaften weiterlesen

Momo

Zeit ist kostbar. Wer sie sich nimmt und mit anderen teilt, führt ein glückliches Leben. Wer sie spart, riskiert Stress, Hektik und Unzufriedenheit. Momo, Hauptfigur in Michael Endes gleichnamigem Roman, versucht den Menschen die Zeit zurückzugeben. Wie das geht, zeigt Florian Fiedlers Inszenierung des Kinderbuchklassikers am Hamburger Thalia Theater. Die Kritik Beppo fegt schon mal… Momo weiterlesen

K(no)w Black Heroes

Mal ehrlich: Wieviele schwarze Wissenschaftler:innen, Erfinder:innen oder ganz allgemein Held:innen fallen einem ein? Hm. Kein Wunder, denn in deutschen Lehrplänen werden sie bislang ignoriert. Aber dabei muss es nicht bleiben. Mit ihrer mitreißenden Produktion „K(no)w Black Heroes“ am Thalia in der Gaußstraße gibt die Theaterkünstlerin Mable Preach dringend notwendige Einblicke in schwarze Errungenschaften.  Die Kritik… K(no)w Black Heroes weiterlesen

Verwandlung

Gregor Samsa tritt nicht auf. Der Protagonist aus Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“ wird in einer beispielhaften Geschichte nur am Rande erwähnt. In seiner sehr freien Überschreibung überträgt Burhan Qurbani Samsas Grundprobleme wie Ausgrenzung,  Anderssein und die daraus erwachsene Verzweiflung am Beispiel von vier Menschen ins Heute. Zur Uraufführung von „Verwandlung“ am Thalia in der Gaußstraße. … Verwandlung weiterlesen

Die Wut, die bleibt

Es funktioniert. Super gut sogar. Jorinde Dröses aus Hannover übernommene Inszenierung von „Die Wut, die bleibt“ nach dem Roman von Marieke Fallwickl löste auch bei der Hamburg-Premiere im Thalia Theater wahre Begeisterungsstürme aus. Eine zornige, fantastisch gespielte und rasant in Szene gesetzte Geschichte um die alltägliche, als selbstverständlich hingenommene Überforderung von Frauen. Die Kritik Sie… Die Wut, die bleibt weiterlesen

Arendt

„Denken in finsteren Zeiten“ heißt es im Untertitel zu Rhea Lemans fiktivem Drama „Arendt“. Diesen aber rückt Tom Kühnels unentschiedene Inszenierung am Hamburger Thalia Theater etwas zu sehr in den Hintergrund. Das große Plus dieses Abends ist das beeindruckende Ensemble mit einer überzeugenden Corinna Harfouch in der Titelrolle.  Die Kritik Kopenhagen 1975. Die jüdische deutsch-amerikanische… Arendt weiterlesen

Frommer Tanz

Keine leichte Zeit für junge Menschen. Die Welt spielt verrückt, die Gesellschaft ist im Umbruch, die Demokratie bedroht, und dann hat man auch noch genug mit sich selbst zu tun. Sucht nach Orientierung, nach Halt, sehnt sich nach Zugehörigkeit und Liebe. Basierend auf Klaus Manns „Der fromme Tanz“ von 1926 zeigt der junge Regisseur Ran… Frommer Tanz weiterlesen

Marschlande

Es geht rund am Thalia Theater. Gerade mal zwei Tage nach der Eröffnungspremiere folgt mit „Marschlande“ auch schon die nächste im Großen Haus. Hannah Zufalls Dramatisierung und Jorinde Dröses Uraufführung werfen allerdings Fragen nach der Bühnentauglichkeit von Jarka Kubsovas Roman auf. Die Kritik Wenige Balken skizzieren ein modernes, großzügiges Haus auf einer weitgehend dunklen, nur… Marschlande weiterlesen