Serge

Der Tod kann einem schon Angst machen. Aber muss man sich damit überhaupt beschäftigen? Serge, die Hauptfigur in Georg Münzels Bühnenfassung von Yasmina Rezas gleichnamigen Roman, hat da seine eigene Strategie. Zu Münzels konzentrierten Inszenierung am Altonaer Theater. Die Kritik Manchmal werden die Stücke von Yasmina Reza einfach in die Schublade „Boulevardtheater“ gesteckt. Vielleicht weil… Serge weiterlesen

Das Ende von Iflingen

Die Apokalypse ist nah. Sie scheitert allerdings an verschiedenen Situationen und sehr dringlichen Fragen. Zu Wolfram Lotz’ Stück „Das Ende von Iflingen“ in der spielerisch-amüsanten Inszenierung von Woody Mues im Thalia in der Gaußstraße.  Die Kritik Das mit dem Auftrag klappt nicht so richtig. Dabei ist der Plan ganz klar formuliert, von Gott höchstpersönlich. Und… Das Ende von Iflingen weiterlesen

Heute Abend:Lola Blau

Nur noch wenige Tage ist Björn Kruses bitterböse, komisch-traurige Inszenierung von Georg Kreislers „Heute Abend: Lola Blau“ im Theater Das Zimmer zu sehen. Der Besuch in Hamburg kleinstem Theater lohnt sich unbedingt. Und 40 Plätze sind schnell ausverkauft. Die Kritik Politik kümmert sie nicht. Lola Blau ist Künstlerin und was 1938 in Österreich passiert, kriegt… Heute Abend:Lola Blau weiterlesen

Die Erfindung meiner Kindheit

„…oder All das, was mir das Leben rettete“ – Es sind vor allem Ehrgeiz, Mut und Fantasie, die das Mädchen und die spätere junge Frau stark machen und ihr eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ermöglichen. Zur berührenden Uraufführung von Stanislava Jevićs Stück im Studio des Jungen Schauspielhauses. Die Kritik Wie glücklich sie ist, wie frei!… Die Erfindung meiner Kindheit weiterlesen

State of Affairs

„Die Kacke ist am Dampfen!“, lautet die eindeutige Botschaft an unsere Gesellschaft. Eine zukünftige Zivilisation hat sie direkt ins Thalia Theater geschickt, um dort die Proben zu „State of Affairs“ zu beeinflussen. Klingt verrückt? Wird hier gerade etwas vermischt? Zu Yael Ronens kurzweiliger, brillant gespielter Uraufführung von – genau! – „State of Affairs“. Die Kritik… State of Affairs weiterlesen

Antiope

Dank der „Anthropolis“-Serie im Hamburger Schauspielhaus wissen wir jetzt einiges über Machtansprüche und Herrschaft im antiken Theben. Und wie wenig sich auch mehr als 2000 Jahre danach geändert hat. Aber was wissen wir über eine junge Frau, die aus diesem System ausbrechen will? Zu Henry Morton Oehlerts ambitionierter Inszenierung von „Antiope“ im Rangfoyer des Schauspielhauses.… Antiope weiterlesen

Die kommende Spielzeit im Ernst Deutsch Theater

Die Überwindung von Vermittlungsbarrieren steht für die kommende Spielzeit ganz oben auf der Bucket List des Ernst Deutsch Theaters. „Lichtblicke“ soll es geben. In einer Welt voller Krisen wolle das Theater Hoffnung vermitteln, ein Ort der Zuflucht sein, so Intendantin Isabella Vértes-Schütter bei der Vorstellung der Spielzeit 2024/25. Möglichst viele Menschen möchte man damit erreichen,… Die kommende Spielzeit im Ernst Deutsch Theater weiterlesen

Lizard Boy

Du siehst aus wie eine Eidechse? Kein Problem. Das macht dich zu etwas ganz Besonderem und wenn es gut läuft, vielleicht sogar zu einem Superhelden. Zu Paul Glasers europäischen Erstinszenierung von Justin Huertas’ Musical „Lizard Boy“ am English Theatre. Die Kritik Die grünschillernde Echsenhaut ist echt. Wenn Trevor beim alljährlichen Monster-Festival auftaucht, bei dem alle… Lizard Boy weiterlesen

Der einsame Weg

Du hast nur ein Leben. Wenn du es richtig machst, reicht eines. Das war die Meinung der Designerin Coco Chanel. Wie man es richtig macht, verriet sie allerdings nicht. Und auch Schnitzler gibt in seinem Stück „Der einsame Weg“ dafür keine Anleitung. Aber er wirft Fragen auf. Zu Antoine Uitdehaags feinfühliger Inszenierung Inszenierung am Ernst… Der einsame Weg weiterlesen

Wolf

Wann ist jemand eigentlich ein Außenseiter? Und was definiert die Anderen, die sich als Gruppe empfinden? Klingt sehr pädagogisch? Nicht in Saša Stanišičs Roman „Wolf“. Darin erzählt er eine unterhaltsame, nachdenkliche Geschichte. Camilla Ferraz hat sie im Thalia in der Gaussstraße konzentriert inszeniert. Die Kritik Wo ist die penetrante Mücke? Das Summen nervt, man möchte… Wolf weiterlesen