Keine Schule, die Freunde fort oder verstreut, die Stadt in Trümmern. Orientierungslosigkeit und Hunger bestimmt das Leben der Jugendlichen nach sechs langen Kriegsjahren. Aber immerhin sind sie noch am Leben. Nur können sie überhaupt ihre Zukunft gestalten? Diese Fragen stellt Kirsten Boies Roman „Heul doch nicht, du lebst ja noch“. Julia Bardosch hat ihn mit… Heul doch nicht, du lebst ja noch weiterlesen
Kategorie: Ohnsorg-Theater
Jungs vun de Waterkant – Die Gebrüder Wolf
Wie erzählt man eine Hamburgensie? Ein Allgemeingut der Stadt, das jede und jeder zu kennen glaubt, von allem aber nur ein bisschen weiß? Wie zum Beispiel bei den legendären Gebrüdern Wolf. Theatermacher Ingo Putz hat sich an ihre Geschichte herangewagt und sie unter dem Titel „Jungs vun de Waterkant“ als schwungvolle, gleichwohl nachdenklich stimmende Revue… Jungs vun de Waterkant – Die Gebrüder Wolf weiterlesen
Unsere wilden Jahre – As wi wild weern
Geschwisterliebe ist eine fragile Angelegenheit. Doch wenn man sie pflegt und in der Kindheit Gemeinsamkeiten entdeckt, kann sie spätere Krisen überstehen und zu tiefer Verbundenheit im Erwachsenenalter führen. Davon erzählt „Unsere wilden Jahre – As wi wild weern“ von Charles Way. Die Produktion des Oldenburgischen Staatstheaters gastiert jetzt zwei Wochen lang im Ohnsorg Studio. Die… Unsere wilden Jahre – As wi wild weern weiterlesen
Kribbeln in’n Buuk – Der Himmel voller Geigen
Über eine Dating-Plattform einen Partner oder eine Partnerin zu finden – die Generation Ü60 hat da durchaus noch Hemmungen. Dann schon lieber bei einem analogen Speed-Dating mitmachen. Ist ohnehin schon aufregend genug, wie Marc Beckers „Kribbeln in’n Buuk – Der Himmel voller Geigen“ am Ohnsorg Theater zeigt. Die Kritik Frauke (Laura Uhlig) und Manfred (Johannes… Kribbeln in’n Buuk – Der Himmel voller Geigen weiterlesen
Wi sünd de Ne’en – Wohngemeinschaften
Die einen wollen die alten Zeiten zurück, die anderen müssen sich im harten Jetzt abarbeiten. Alt-68er und Studierende – in zwei unterschiedlichen WGs, aber in einem Haus. So eine Geschichte könnte in Klischees ersticken, kann aber auch wie in Nora Schumachers Inszenierung von „Wi sünd de Ne’en – Wohngemeinschaften“ am Ohnsorg-Theater zu einem sehr unterhaltsamen… Wi sünd de Ne’en – Wohngemeinschaften weiterlesen
Das doppelte Lottchen – Dubbelt höllt beter
Eltern trennen sich und teilen die gemeinsamen Kinder untereinander auf. So läuft das eben manchmal. Nicht nur heute, sondern auch zur Zeit von Erich Kästner. Sein 1949 erschienener Roman „Das doppelte Lottchen“ beleuchtet diese Situation und wurde sofort zum Bestseller. Im Ohnsorg Studio hat Hanna Müller unter dem Titel „Das doppelte Lottchen – Dubbelt höllt… Das doppelte Lottchen – Dubbelt höllt beter weiterlesen
Wie im Himmel-As in’n Heven
Ein Chor – das ist nicht nur ein Gesang von vielen. Ein Chor ist, wenn es gut läuft, ein Team mit gegenseitigem Respekt und Sinn für die Gemeinschaft. Dann kann so ein Chor über sich hinaus wachsen und nach den Sternen greifen. Wie jetzt zu sehen in Harald Weilers Inszenierung von „Wie im Himmel- As… Wie im Himmel-As in’n Heven weiterlesen
Novecento – De Geschicht vun den Ozeanpianist
Das Leben eine einzige Sehnsucht. Die Erfüllung der Träume? Lieber nicht. Könnte schief gehen und zu maximaler Enttäuschung führen. Deshalb bleibt der Pianist Novecento auf seinem Schiff bis zum Tod. Zu Jasper Brandis’ wunderbar zarter Inszenierung von Alessandro Bariccos „Novecento – De Geschichte vun den Ozeanpianist“ als plattdeutsche Erstaufführung im Studio des Ohnsorg Theaters. Die… Novecento – De Geschicht vun den Ozeanpianist weiterlesen
Buddenbrooks – Eine Familiensaga
Eine Familie baut ein Unternehmen auf. Es floriert, beschert der Familie beeindruckende Kontostände und hohes Ansehen in der Stadt. Aufgabe der kommenden Generationen ist es, den Standard zu halten, bestenfalls zu erhöhen. Geht das ohne Schaden? Zu Marc Beckers nuancierter Inszenierung von „Buddenbrooks – Eine Familiensaga“ im Ohnsorg Theater. Die Kritik Die Ahnen sind allgegenwärtig.… Buddenbrooks – Eine Familiensaga weiterlesen
Oddos See – Eine irre Fahrt
Odysseus heißt jetzt Oddo, sein Schiff ist die „Heidi Kabel“ und den griechischen Chor ersetzt er mit ein paar Shantys. Nein, an Selbstbewusstsein fehlt es diesem Oddo weiß Gott nicht. Bei seinem Demokratieverständnis ist allerdings noch Luft nach oben. Zu Murat Yeginers „Oddos See – Eine irre Fahrt“, frei nach Motiven von Homer am Ohnsorg… Oddos See – Eine irre Fahrt weiterlesen