Zwei Bühnen, ein Ziel

„Die kleine Zauberflöte“ – Foto: Patrick Sobottka

Große Stoffe auf eine kleine Bühne bringen und dazu noch einen neuen Blickwinkel wagen- so formuliert Intendant Marius Adam das Ziel für die Kammeroper und das Theater für Kinder. In diesem Jahr feiert das Allee Theater, unter dem beide Bühnen firmieren, seinen 30. Geburtstag. Für die kommende Spielzeit hat es sich einiges vorgenommen. Dabei liegt dem Theater vor allem auch das sehr junge Publikum am Herzen, dem es einen Einstieg in die Welt der Oper ermöglichen will. Das will die Staatsoper auch – und ein bislang einmaliges gemeinsames Treffen hat sogar stattgefunden -, dennoch gibt es Unterschiede, setzt doch das Allee Theater schwerpunktmäßig auf das Märchenhafte, Bilderreiche. Für Kinder im Grundschulalter wird es „Die Entführung aus dem Serail“, „Die Schöne und das Biest“ und  die Wiederaufnahme geben von „Die kleine Zauberflöte“, die noch in dieser Spielzeit ab 16. Mai zu sehen ist. Die Schulvorstellungen dauern ca 90 Minuten inkl. Pause. Für Kita-Kinder (ab 3 Jahre) sind „Das tapfere Schneiderlein“, „Der Karneval der Tiere“ und die Wiederaufnahme von „Der Froschkönig“ vorgesehen, diese Vorstellungen dauern ohne Pause ca 50 Minuten. Begleitmaterial zu allen Inszenierungen (Vor- und Nachbereitung) können per E-Mail kostenlos unter theaterpaedagogik@alleetheater.de angefordert werden. Zudem bietet das Theater 45- bis 60minütige Workshops zu den Stücken direkt in den Schulen an (Anmeldungen per E-Mail unter workshop@alleetheater.de). 

Die Kammeroper eröffnet mit Donizetti „Don Pasquale“ (25. 09.) es folgen Zellers „Der Vogelhändler“ (04.12.) und Mozarts „Don Giovanni“ (26. 02.2027), der in dieser Inszenierung mal ganz anders als gewohnt dargestellt sein wird. Könnte spannend werden.

Weitere Informationen unter: www.alleetheater.de

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